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Trainingslager der Damen und B Juniornnen in Fiesch VS 2004
 
 
Bericht von Sara Hänzi zum Trainingslager der Damen und Juniorinnen des FC Elgg in Fiesch

Vom 12. bis am 18. 8. 2004 verbrachten 18 bzw. 19 Damen und Juniorinnen – nicht zu vergessen die Trainer und Betreuer – 4 lehrreiche, harte und doch spannende und lustige Tage im Sport- und Ferienzentrum von Fiesch VS.

Am Donnerstagmorgen war um 7:45 Besammlung in Elgg am Bahnhof. Fast erschreckend wenig Damen, viele fröhlich plappernde Juniorinnen. Dieses Bild wurde noch etwas gemildert durch Katia, Sonja und Jeannine, die, genau wie Sepp Picone, der eine Trainer, unterwegs zustiegen. Während Herbert und Ursi Ruckstuhl unser Gepäck mit Sepps Auto ins Wallis fuhren, lernten wir uns im Zug erst einmal kennen, denn die meisten Damen kannten die Juniorinnen noch nicht so toll und umgekehrt. Das Namenlernen war denn auch für niemand ein grosses Problem, mal abgesehen von Beat Ostertag, dem anderen Trainer, der auch sonst die Damen betreut. Er verwechselte auch noch am Samstag Belinda mit Rahel. Cyrill, Beats Sohn, war auch diesmal wieder dabei.
Leider hatte die Platzreservation im Zug, die Herbert vorgenommen hatte, nur begrenzt geklappt, sodass wir uns von Winterthur bis Arth-Goldau freie Plätze suchen mussten. Nach dem Umsteigen in Arth-Goldau erklärte uns Beat den weiteren Ablauf des Tages und die selbstverständlichen Lagerregeln, die Zimmer wurden eingeteilt. In Göschenen stiegen wir um in die Furka-Oberalp-Bahn, die uns direkt ins Feriendorf von Fiesch bringen sollte. Die lange Zugfahrt wurde verkürzt durch Gesangseinlagen von Christa und Lea oder anderweitige spannende Gespräche. Am Bahnhof in Fiesch holte uns Herbert ab. Da die Anmeldung später öffnete, kamen wir erstmals in den Genuss des Essens in der Mensa. Besonders die freundlichen Angestellten werden uns noch in Erinnerung bleiben.  Nachdem die Zimmer bezogen waren, machten wir zum ersten Mal Bekanntschaft mit dem Weg zum Fussballplatz, der vor dem Training hinunter und nach dem Training – bingo – hinauf führte. Beat begann das Training mit einem Einlaufen mit Ball – jede Minute ohne Ball ist seiner Meinung nach eine verlorene. Bereits beim Dehnen gab uns Sepp einige nützliche Tipps. Danach teilten wir uns in 2 Gruppen – die Damen und die älteren Juniorinnen bwz. die jüngeren – um kurze (genaue!) Pässe, Ballan- und Mitnahme zu verbessern. Bereits hier kam Beats Lieblingsübung, der 4er Drill, zum Einsatz. Nach einem lockeren Match war die 1. Trainingseinheit beendet. Herbert führte uns nach dem Nachtessen in die Regeln ein, die vor allem für die Juniorinnen neu waren; für die „Alten“ eine nützliche Hilfe für die Arbeit als Kinderschiri. Auch einige Kuriositäten erwähnte Herbert, zum Beispiel, wenn ein direkter Freistoss direkt im eigenen Tor landet, ist die Folge nur ein Eckball. Der nächste Tag begann mit Stöhnen von allen Seiten: Footing, also leichtes Jogging, war angesagt. Noch vor dem Morgenessen! Doch die Empörung legte sich rasch, da alle merkten, dass es gar nicht mal so übel war. Weiter ging es in sportlicher Hinsicht nach dem Morgenessen mit der 2. Trainingseinheit, in der Kopfball und Finten sowie der Torschuss geübt wurde. Ein rechtes Programm also, die Zeit verging im Flug und alle hatten Spass. Die Zeit nach dem Mittagessen verbrachten die meisten mit Minigolfen auf der Anlage quasi vor der Haustüre. Eine Rangliste wurde diesmal nicht erstellt; auch egal, denn es war amüsant, und das ist das Wichtigste. Vor dem nächsten Training um 4 wieder den Bergpfad runter und ein neidischer Blick auf den Masseur, der zu der Gruppe gehörte, die vor uns trainierte. Unser Programm bestand diesmal aus Tackling, etwas Neues vor allem für die Juniorinnen, Angriffsauslösung, Raumaufteilung und offensiv-defensiv Übungen wie dem Brasilianerspiel, das noch nicht so toll klappte. Nach diesem Training musste sich Sepp leider verabschieden, da er am Samstag die Hochzeit von Päde besuchte – schade.  Nach dem Abendessen war als „Anlass“ Baden angesagt, wir hatten das ganze Hallenbad nur für uns. Jasmine war in der Zwischenzeit auch angekommen, nach einer harten Woche arbeiten, verbrachte sie ihr freies Wochenende nun mit uns.
Auch wenn einige einen Schwimmwettbewerb durchführten, war Erholung das wichtigste, das heisst also „Bädele“ und nicht „Schwimmen“. Viele verabschiedeten sich recht schnell wieder, ihnen war es zu kalt.
Nach einer erholsamen (?) Nacht wurden wir schnell wieder geweckt: diesmal mit Schwimmen anstatt Rennen. Das Morgenessen stärkte uns für die nächste Trainingseinheit mit Flanken und Torschuss als Thema. Wegen Sepps Abwesenheit betreute Beat die Jüngeren und Angi die Älteren. Das Training machte Spass, die Übungen klappten gut, sogar Flanken mit links kamen an. Wie immer beendeten wir das Training mit einem Match, Dehnen und lockerem Auslaufen. Am Nachmittag begann Beat bereits um 3, uns die Theorie, das heisst vor allem der Aufstellung und dem Spielsystem für das Freundschaftsspiel gegen den FC Termen-Brig, zu erklären. Eine halbe Stunde später standen wir auf dem Platz, um einzulaufen. Leider waren nicht alle 100%ig fit: Katia hatte Probleme mit ihrer Hüfte und Sonja bekam noch vor dem Spiel unabsichtlich einen Ball an den Nacken; Schwindel war die Folge. Dennoch starteten wir erfolgreich ins Spiel: Durch wunderschöne Tore von Jeannine, die in der 4. Minute vom Sechzehner traf, und Hema, nach 20 Minuten gar von der Mittellinie, gingen wir 2:0 in Führung. Sévi setzte mit einem schön herausgespielten Kontertor noch das 3:0 drauf. Langsam wurde auch unsere Abwehr beschäftigt, die zwar als Viererkette, doch mit einem zurückhängenden Libero (Sonia oder Katia) agierte, der die Abwehr dirigieren sollte. Die Gegnerinnen kamen besser ins Spiel und in der Folge zum 3:1.
In der Pause machte Sara im Tor Fränzi Platz, die das erste Mal aufs grosse Tor spielte. Auch bei den Feldspielerinnen wurde rege gewechselt, damit alle 19 zum Einsatz kamen. In der 2. Hälfte setzte uns der Gegner unter stärkeren Druck und erzielte jetzt auch die Tore. Bereits 8 Minuten nach der Pause fiel der Anschlusstreffer zum 3:2. Die stark kämpfende Lea konnte den Zweitorevorsprung in der 58. Minute wiederherstellen. Termen-Brig bekam trotzdem Aufwind und konnte noch 2 Tore zum 4:4 Endstand erzielen, das letzte 5 Minuten vor Schluss. 4:4 – ein Resultat, mit dem wir zufrieden sein konnten. Nicht nur, dass wir am Ende auch noch ein Tor mehr hätten kassieren können, sondern vor allem, weil sich das gemischte Team so gut gefunden hatte. Man darf nicht vergessen, dass es für die meisten Juniorinnen eine Premiere auf dem grossen Feld war. Alle zeigten Kampfgeist und Einsatz und es machte auch Spass. Ein gelungener (sportlicher) Abschluss des Trainingslagers also. Am Abend war Ausgang, was auch einige nutzten, um zusammen mit Beat ins Dorf zu gehen und etwas zu trinken oder einen Coup zu geniessen. Die anderen vertrieben sich die Zeit mit Ligretto spielen, diskutieren oder girl lesen – lustig war es in jedem Fall. Am Sonntagmorgen konnten wir für einmal etwas länger ausschlafen, da vor dem Morgenessen um 8 nichts mehr angesagt war. Danach packten wir unsere Taschen und reinigten das Zimmer. Leider war der Zimmerschlüssel, der seit Freitagmorgen vermisst wurde, immer noch nicht aufgetaucht. Nach dem Mannschaftsfoto gab es ein Doppel-Tischtennisturnier, organisiert von Beat. Ohne Verlustpunkte gewannen Nadia und Angi, 2. wurden Sonja und Sara, die die einzige Niederlage im Final kassierten, und 3. die Geschwister Ostertag: Jasmine und Cyrill. Im Badmintonturnier, das Herbert in Rekordzeit trotz begrenzter Anzahl Schlägern und knapper Zeit auf die Beine stellte, wurde noch einmal alles gegeben. Die Reihenfolge diesmal: 1. Jasmine und Cyrill, 2. Nadia und Angi, 3. Sévi und Janine.
Nach dem Mittagessen begann der Weg nach Hause: Die Rückfahrt ging diesmal über den Nufenen, den höchsten Pass, der ganz in der Schweiz liegt. Wegen eines Töffunfalls hatte das Postauto Verspätung, schaffte es aber doch mehr oder weniger Pünktlich nach Airolo. Dort bekamen alle ein Glacé von Herbert, der mit Ursi und unserem Gepäck ebenfalls in Airolo angelangt war. Im Zug, der mind. 10 min Verspätung hatte (diesmal hatte die Reservation geklappt!), sammelte Hema noch von allen ein Autogramm, bevor wir uns in Thalwil schon wieder (lautstark) von Sonja verabschieden mussten. In Winterthur verliess uns auch noch Jeannine, dafür fuhr Sepp von Winti bis Elgg wieder mit. In Schottikon ging Katia und in Elgg warteten Herbert mit dem Gepäck und gespannte Eltern auf die fröhliche Schar. Schon mit Vorfreude aufs nächste Trainingslager verabschiedeten wir uns voneinander.
 
Zum Schluss bleibt nur das herzliche Dankeschön an die Trainer für die tollen Trainings und an Herbert und Ursi für die Betreuung. Eindeutiges Fazit: das müssen wir wiederholen!
 
Sara Hänzi (Torhüterin der Damenmannschaft)

 
 Trainingslagerplan
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 





Aktualisiert mit Razoon Openscope , letzte aktualisierung 23.08.2004 07:24:48